Besuch im Naturkundemuseum Stuttgart; Sonderausstellung “ Leben im Bernsteinwald“ am 08. Juli 2019, Treffpunkt Eingang kurz vor 15:00 Uhr

Für die Mitglieder und Freunde der TMG wird eine Sonderführung durch die grossartige Ausstellung am Montag 08. Juli durch den Kurator der Ausstellung Herrn Dr. Arnold Staniczek stattfinden. Wir haben auch Gelegenheit eventuell das Labor für die Präparation anzuschauen.

Treffpunkt ist kurz vor 15:00 Uhr am Eingang des Naturkundemuseums am Löwentor

siehe auch www. naturkundemuseum-bw.de/ sonderausstellung

Tag des Planktons am Baggersee Kirchentellinsfurt Samstag 06.07 2019 ab 8:30 Uhr

Wir wollen Mitgliedern und Gästen der Tübinger Mikroskopischen Gesellschaft das Leben im Baggersee näher bringen.

Schauen Sie durchs Mikroskop und erleben Sie die Vielfalt

Vortrag: Die Abbe’schen Versuche zur Auflösung des Mikroskops; Apertometer, Testplatten und Diffraktionsversuche am 27.06. 2019

Donnerstag, den 27. Juni 2019, 19 Uhr ct.

Inst. für Evolution u. Ökologie, Ebene 3, Auf der Morgenstelle 28

für fast 150 Jahre setzte die von Ernst Abbe entwickelte Theorie der

mikroskopischen Abbildung eine natürliche Grenze für die maximale Auflösung:

Der Öffnungswinkel Alpha , die Apertur, kennzeichnet somit die Auflösung eines Objektivs.

Anhand historischer Apparate werden vorgestellt : Das Abbe’sche Apertometer, mit dem sich die Apertur messen lässt, seine Testplatten zur chromatischen Korrektur und sein Diffraktions-apparat, mit dem sich die optischen Gesetze verdeutlicht werden.

Referenten: PD Dr. Alfons Renz; Dr Wilfried Nisch

Plankton im Baggersee Kirchentellinsfurt

wie immer am ersten Samstag jeden Monats trifft sich die Tümpelgruppe beim kommenden Termin am 01. Juni 2019 um 8:30 Uhr zur Untersuchung und Bestimmung des Planktons auf dem Parkplatz des Baggersees Kirchentellinsfurt. Wir freuen uns sehr über Interessenten und Besucher.

Bedeutende Mikroskope und Präparate aus dem 18. Jahrhundert. Augenergötzungen und wissenschaftliche Erkenntnisse

Vortrag und hands-on Demonstration am 28. März 2019 im Kursraum des Instituts für Evolution und Ökologie der Universität Tübingen, E-Bau, Ebene 3; Auf der Morgenstelle 28,

Aus seiner Sammlung von wissenschaftlich bedeutenden Mikroskopen und Präparaten wird unser Mitglied Horst Kuhn einige Mikroskope vorstellen und besprechen. Darunter sind Mikroskope von G. F. Brander, Culpeper, Loft, Cary, Blunt, Dollond, Nairne etc.

Freuen Sie sich auf die besonderen Augenergötzungen, die sonst nur in den bedeutenden Museen hinter dickem Glas sehen.

Mikroskop Kompendium sign. G. F. Brander ca. 1760

Wir freuen uns über regen Besuch. Gäste herzlich willkommen

Tümpeln im April

Am 06. April ist unser nächster Tümpel-Samstag. Wir treffen uns gegen 08:30 Uhr auf dem Parkstreifen des Baggersees in Hirschau. Gäste, Freunde des Mikroskops, Aquarienfreunde und Angler die sich für das reichhaltige Plankton in unseren Seen interessieren, sind immer herzlich willkommen.

Impressionen vom Hirschauer Baggersee am 03.03.2109

Liebe Tübinger Tümpler,

Für die beiden Unentwegten, die heute Morgen am Hirschauer Baggersee tümpelten, hat sich das Frühaufstehen trotz des suboptimalen Wetters durchaus gelohnt: Phytoplankton war zwar außer einem Dinobryon und sehr wenigen Fadenalgen kaum zu finden. Auch keine Asterionella, die 2016 so häufig waren und Rädertierchen. Fast alle Hüpferlinge waren dicht mit Glockentierchen besetzt.

Ich habe am Nachmittag (das Plankton hält sich leider nicht lange, wie man leicht erkennt!) die Gelegenheit genutzt, um das neue Capture2-Programm für die TUCSEN-Video-Kamera zu testen: Man kann damit ganz ‚automatisch‘ Stitchen und Stacken, also Bilder zusammenfügen und Focusschichten überlagern. Das Bild des Cyclops mit den Glockentierchen zuerst als einzelne Aufnahme: Man sieht nur eine Vorticella scharf. Nach Druck auf die Stacking-Taste und ‚Durchfokussieren‘ innerhalb einer Sekunde, ergab sich das gestackte Bild: Man sieht alle Glockentierchen scharf, aber auch, dass sich die Antenne und, natürlich auch die Glockentierchen, etwas bewegt haben.

Dazu die Bilder eines Moina Wasserflohs, die ich erst nur gestitcht  (Bilder zusammengefügt mit Microsoft Image Composite Editor, kostenlos) und dann gestackt (Fokus-Ebenen verschmolzen) dann auch gestitcht (2 gestackte Bilder ) habe. Das gestichte Bild habe ich bereinigt, das gestichte und gestackte Bild ist nur in der Größe reduziert.
Es ist faszinierend, was man heute alles mit kostenlosen Programmen erreichen kann, wobei meine Bilder allenfalls erste Versuche sind und sich sicher erheblich verbessern ließe.

Viel Freude bei Betrachten der Bilder und herzliche Grüße,

Alfons

Naturkundemuseum Stuttgart: Leben im Bernsteinwald Sonderausstellung bis 28.07.2019

Das Naturkundemuseum Stuttgart präsentiert derzeit in seiner großen Landesaustellung eine beeindruckende Auswahl von Bernstein mit Inklusen. Die Ausstellung entführt sie in die Welt der Wissenschaft. Das besondere an den Bernstein-Inklusen ist die beinahe unglaubliche Erhaltung 40 Millionen Jahre alter Fliegen, die aussehen, als seien sie heute Morgen noch durchs Zimmer gesummt. Auch Vorträge werden angeboten: 14. Februar, 19.00 Uhr; Lebewesen im Bernstein-zum Greifen nah: Mikroskopische Aufnahmen in 3D

Weiteres unter: www.naturkundemuseum-bw.de

Tümpeln am Baggersee 02.März 2019

Dieser Termin findet am Baggersee Hirschau statt, da vermutlich der Baggersee Kirchentellinsfurt wegen der Krötenwanderung gesperrt ist. Gäste sind herzlich willkommen. Wir treffen uns gegen 08:30 am Baggersee.

Foto: Alfons Renz am 02.02.2019
Daphnia-longispina

„Forever Young“—Tardigraden als Lebenskünstler

Dr. Ralph O. Schill

Tardigraden als Lebenskünstler  (was Sie schon lange über Bärtierchen wissen wollten)

Sie leben in heißen Wüstenregionen, in immerfeuchten Tropen, in der Tiefsee und auf Gletschern, aber auch vor unserer Haustür – die Rede ist von den Bärtierchen. Keine andere Tiergruppe hat es geschaft, sich im Laufe der Evolution so perfekt an schnell wechselnde Umweltbedingungen anzupassen wie die nur knapp 1 mm großen Tiere. Wie sie es schaffen, komplett auszutrocknen oder zu gefrieren, ohne ihre Zellen zu schädigen, ist bislang weitgehend unklar. Die Bärtierchen stehen bei Ralph Schills Forschungen stets im Mittelpunkt; wobei er ihre Fähigkeiten auch gerne mit anderen Organismen vergleicht.

Nach dem einführenden Vortrag gibt es genügend Zeit diese faszinierenden Tiere live unter entsprechender Optik zu betrachten.

 Gäste sind sehr herzlich willkommen!