Ostsee-Plankton

Teil 1: Dinoflagellaten

Wolfgang Bettighofer sammelte extra für unseren Stammtisch vom 6. März 2022 bizarres Ostsee-Plankton von der Kieler Förde. Eine Probe für Fotos erhielt Anne Gleich – mit wie gewohnt einmalig schönen Resultaten. Der Teil 1 des Beitrags behandelt die Dinoflagellaten mit spannenden Informationen von Wolfgang. Teil 2 folgt beim nächsten TMS.

Zur Probenentnahme gab Wolfgang den Rat, nicht direkt am Ufer zu sammeln, wo das Material evtl. schon zerschlagen ist. Ein Steg findet sich meist. Proben halten sich viel länger, wenn sie wenig konzentriert sind.

Ganz besonders ans Herz legt uns Wolfgang die Verwendung eines Stereomikroskops. Die dreidimensionale Welt erschließt sich viel eindrucksvoller.

Von der Gattung Ceratium wurde die Gattung Tripos abgespalten. Tripos kommt im Meer und Brackwasser vor, Ceratium im Süßwasser. Besonders die bizarren Tripos beeindrucken bei Lebendbeobachtung, aber nicht minder die Bilder von Anne und Wolfgang (in der Bildergalerie unten sind vielleicht die angegebenen Fotografen verwechselt). Auf den Bildern erkennt man sehr gut die Panzerplatten mit der Struktur polygonaler Felder. Jedes Feld ist von einem Loch durchbohrt, durch das eine darunterliegende Trichocyste ihren Inhalt ausschleudern kann.

Die Nahrungsaufnahme der heterotrophen Dinoflagellaten erinnert an manchen Science-Fiction-Film (siehe Grafik, ein „Dino“ kapert eine Diatomee).

Viel mehr Informationen und Bilder gibt es auf der Website von Wolfgang Bettighofer: → www.protisten.de

Beim TMS vom 13. März 2022 folgten unglaublich schöne Fotos der Ostsee-Diatomeen von Wolfgang Bettighofer und Anne Gleich.

Viel mehr Informationen und Bilder gibt es auf der Website von Wolfgang Bettighofer: → www.protisten.de